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  • Auf Gruppenreise
  • Fotografieren & Stil

...zum Thema Fotografieren auf Gruppenreisen

Hier möchte ich Euch gerne ein paar Tips aus eigener Erfahrung mit auf den Weg geben. Ich werde diesen Bericht immer weiter ergänzen und mit weiteren Erfahrungen und Tips die ich von erfahrenen Guides bekomme einbringen. Ich beziehe mich hier prinzipiell auf Reisen mit einem gewissen aktiven Charakter, die auch die eine oder andere Wanderung beinhalten.

Wenn man nicht gerade eine reine Foto-Reise bucht, sollte man auf alle Fälle einige Dinge beachten, um die Reise genießen zu können und auch den Mitreisenden nicht die Stimmung – und schlussendlich ja sich selbst – zu verderben. Nichts desto trotz soll und muss man natürlich nicht auf seine Leidenschaft verzichten.


  • Es ist aus meiner Sicht von Vorteil, wenn die eigene Kondition in einem Ausmaß vorhanden ist, dass man das Gruppentempo locker mitgehen kann. Dies verschafft einem die Möglichkeit, bei einem Motiv etwas zu verweilen und dann zügig der Gruppe zu folgen. Dabei sollte man – aus Rücksicht auf die eigenen Gesundheit und Sicherheit – beachten, dass es immer "einfacher" beziehungsweise sicherer ist, das Tempo bergauf zu erhöhen als über "unwegsameres" Gelände hinab laufen zu müssen.

  • In felsigem oder gebirgigem Gelände sowie generell bei schmalen Pfaden sollte man auch immer einen Blick zurück machen und die Nachkommenden Mitreisenden im Auge behalten. Es kann sonst passieren, dass diese auf sehr ungünstigen Stellen halten und verweilen müssen, bis man selbst das Foto gemacht hat.

  • Um Zeit zu sparen, hat es sich als sehr hilfreich erwiesen, das benötigte Equipment gut sortiert und schnell griffbereit zu verstauen. Hier eignet sich der F-Stop Rucksack optimal. Einerseits ist er sehr übersichtlich, man kann ihn nach vorne "schwingen" und Objektive Schnell tauschen ohne befürchten zu müssen, dass etwas hinunter fällt. Zudem ist er für Wanderungen top geeignet – er ist bequem zu tragen, bietet einiges an Platz für Wechselbekleidung und optional ist auch eine sehr praktische Trinkblase erhältlich. Zusätzlich verwende ich entweder einen sicheren Tragegurt für die Kamera der auch das "Pendeln" dieser am Körper verhindert, oder verstaue diese schnell griffbereit in einem seitlich angebrachten Köcher. Die Kamera um den Hals, geschweige denn in der Hand zu tragen, beschert einen auf Wanderungen lediglich Nackenbeschwerden, schlechte Laune und ist zudem auch noch gefährlich.

  • Als Grundprinzip gilt auf alle Fälle "Geduld". Diese sollte ein leidenschaftlicher Fotograf ohnehin mitbringen auch wenn das nicht immer und jedem leicht fällt – mir zum Beispiel. Fotos werden aber nicht besser, wenn man Mitreisende lauthals "aus dem Bildbereich" scheucht oder alle paar Minuten "Halt" im Bus grölt – alles natürlich leicht überspitzt ausgedrückt. Es muss nicht alles mit einem Foto festgehalten werden – so blöd das vielleicht auf einer Foto-Seite klingen mag – Bilder können und sollen auch im Kopf mitgenommen werden. Beachten man dies, so wird einem erfahrungsgemäß auch niemand böse sein, wenn man um einen kleinen extra Stop auf der Strecke bittet, um ein erblicktes High-Light auf Speicherkarte zu bannen.

  • Fototechnisch müssen sich einige Fotografen auf Gruppenreisen sicherlich etwas umstellen bzw. einschränken, denn die Verwendung eines Statives lässt die Zeit dann doch in den wenigsten Fällen zu. Hier macht sich ein Lichtstarkes Objektiv oder eine gute Verwacklungsreduktion bemerkbar und bezahlt.

  • Fragen hilft fast immer - egal ob man ein Portrait von jemanden machen möchte und sich nicht wirklich traut, oder wenn man dann doch gerne auf der Rückfahrt einen Halt einlegen möchte, um das "Traummotiv" abzulichten. Niemand wird einem das übel nehmen. Wer ein guter und empathischer Mitreisender ist, dem werden auch die einen oder anderen kleinen Fotografen-Eigenheiten verziehen und meist danach gefragt, ob man die Fotos auch mal sehen darf. Also immer brav lächeln, denn auch Fotografen sind nicht allein auf der Welt…


...zum Thema Fotografieren & eigener Stil

Hier möchte ich Euch gerne ein paar meiner Gedanken mit auf den Weg geben was mich am Fotografieren begeistert, welche Erfahrungen ich gemacht habe und wo ich meine Zukunft in der Fotografie sehe.

Mal kurz vorab - ich fotografiere nun seit kanpp 2 Jahren, also 2013 mit größerem Interesse und versuche mich - unter anderem mit Hilfe der Digitalen Möglichkeiten - weiter zu entwickeln. Also es spricht hier kein Profi und auch kein Semiprofi "weise Worte". Es berichtet hier einfach jemand der seine Erfahrungen gerne mit Euch teilt und vielleicht könnt ich ja auch etwas für Euch daraus mitnehmen.

Mein großes Interesse gilt dabei derzeit der Reise- und Reportagefotografie. Egal ob Landschaft, Mensch, Tier oder Gebäde - ich möchte Stimmungen und Gefühle einfangen für mich festhalten und mit anderen teilen. Derzeit alles in - nach Möglichkeit strahlenden - Farben, vielleicht gibts aber bald auch einen kurzen Abstecher in die faszinierdende Welt der schwarz-weiß-Photographie. Auf alle Fälle ist für mich die Faszination die Reisen, neuen Landschaften, "Kulturen" und andere Menschen auf mich ausüben eine weiter Anriebskraft und Motivationsfaktor zum Fotografieren.

Meine derzeitigen "Baustellen" sind die Vertiefung und das Erarbeiten von meinen Fähigkeiten in Punkto Lightroom-Entwicklung von RAW-Dateien. Leider gibt es hier in der näheren Umgebung kaum Möglichkeit zum Austausch z.B. in einem Fotoclub und auch Workshops sind sehr rar gesät.


  • Das Equipment - hm, was soll ich an dieser Stelle dazu sagen. Nat&uunml;rlich übt dieser Faktor eine gewisse Anziehungskraft aus - "Spielsachen" eben. Aber hier sei wirklich erwähnt, dass man auch für weniger Geld eine gute Basisausrüstung bekommt - und ehrlich, nicht die Kamera sucht das Motiv und macht sas Bild. Aber ein gewisser "Fun-Factor" und Freude über neue Ausrüstungsgegenstände - die ja auch durchwegs wirklich Sinn machen können - darf auch mit dabei sein. Es zahlt sich aber auf jeden Fall aus ordentlich - z.B. im Internet - zu recherchieren was für einen selbst und den angestrebten Zweck die beste Lösungsvariante ist.

  • Das Beherrschen des Werkzeuges - also mit seiner Kamera umgehen zu können ist ein nicht unwesentlicher Teil der Fotografie und erh&oum;t eindeutig den Spaßfaktor um es nicht negativ auszudrücken, denn wenn man bei jeder Einstellung nachschauen muss an welchem Rädchen man drehen muss, kann das den Fun-Factor schon erheblich bremsen wenn nciht sogar zu Nichte machen. Also einfach losziehen und rumspielen...

  • Der Blick - das aus meiner Sicht wohl wichtigste Instrument beim Fotografieren und nicht unwesentlicher Aspekt für mich selbst und meine Einstellung zur Photographie. Mit offenen Augen - und eigentlich ganzheitlich gesprochen "Sinnen" - durchs Leben und die Welt ziehen. Nur so wird man erleben was anderen nicht erleben - sehen, was andere nicht sehen - und schlussendlich fotografieren, was andere nicht fotografieren. Und hier sind keine Grenzen gesetzt und keiner kann und soll hier &uunml;ber Gut oder Schlecht urteilen - die technische Umsetzung betreffend mag das möglich sein, aber der Kreativität und Individualität eines Fotografen sollten keine Grenzen gesetzt werden. Um diesen Blick zu "schulen" finde ich es vorteilhaft anfangs mit Festbrennweiten zu arbeiten und auch der Nachbearbeitung nicht allzuviel Aufmerksamkeit zu schenken - also nicht cropen was das Zeug hält sondern einen Bildausschnitt bewusst wählen - so wie das Bild schlussendlich aussehen soll.

  • Und auch über die richtige Technik möchte ich ein paar Worte verlieren, denn hier stecke ich gerade fest. Derzeit ist es mir ein großes Anliegen meine Fototechnik und meine Lightroom-Fähigkeiten zu erweitern. Dies ist und bleibt einfach die Basis für gelungene Fotos die dem entsprechen, was ich gerne machen möchte. Denn ich will ja ein Bild das ich im Kopf habe - und dazu ist wiederum der Blick, die Kreativität und ein "Denken" ohne Scheuklappen über den Tellerrand hinaus eine weswentliche Voraussetzung - so umsetzen wie ich es sehe, fühle und spüre. Dazu brauche ich aber ein gewisses Kow-How betreffend die Themen Blende, Belichtungszeit, ISO, etc.. Aber auch hier darf man kreativ bleiben und muss selbst entscheiden was einem gefällt und was man machen möchte - selbst mit seinem Werk zufrieden sein hat aus meiner Sicht mehr gewicht wie wenn der Kritiker dem Künstler bestätigt, dass sein Werk Kunst ist. Nichts desto trotz freut man sich natürlich immer über positive Rückmeldungen...

"Abschließend" - auch wenn dieser Bericht noch lange nicht fertig ist und sicherlich noch das eine oder andere Mal mit neuen Erkenntnissen erweitert und vielleicht auch das eine oder Andere Detail revidiert wird - sei gesagt, dass aus meiner Sicht die meisten Leute zuviel Gewicht auf die technischen Themen legen und zu wenig fühlen und sich mal - fotografisch gesehen - richtig gehen lassen... Ohne Ersterem geht es leider halt auch nicht und ich hoffe, dass ich hier noch mehr Austausch in der näheren Umgebung finde.



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